Lexikon

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A

AC-3 = Alte Bezeichnung von Dolby Digital.

Aktivlautsprecher = Lautsprecher, der eine optimal auf seine Charakteristik abgestimmte Endstufe eingebaut hat. Wird häufig bei Subwoofern eingesetzt, da hier besonders hohe Leistungen gefragt sind. Wenn alle Lautsprecher Aktivlautsprecher sind, braucht man keine Endstufe oder einen Vollverstärker, sondern nur eine Vorstufe.

Anamorph = In das Format 4:3 gestauchtes 16:9-Bild. Dieses hat folglich die volle Zeilenzahl von 576 bei PAL und 480 bei NTSC. Muss zur unverzerrten Darstellung durch das Anzeigegerät oder den PC-DVD-Player entzerrt werden. Wird bei den meisten bei DVD's verwendet.

Ansi-Lumen = Lichtleistung eines Projektors. Je höher, desto heller das Bild. Muss auf die zu projizierende Bildbreite abgestimmt sein.

Auflösung = Anzahl Bildpunkte in horizontaler und vertikaler Richtung bei einem Anzeigegerät.

B

BNC = Koaxial-Steckverbindung mit einem Pol und Bajonettverschluss, die ursprünglich nur in der Profitechnik verwendet wurde. Wird z.B. bei hochwertigen Projektoren zur Bildeinspeisung verwendet.

Blacklevel = Restliche Lichtmenge, die bei einem theoretisch völlig schwarzen Bild noch zur Leinwand gestrahlt wird. Ist vor allem bei LCD-Geräten viel zu hoch.

Bewegungsartefakte = Bildstörungen wie z.B. ausgefranste Kanten (Kammeffekt) bei Kameraschwenks. Werden oft durch schlechte Linedoubler verursacht.

C

Cinch = Im HiFi und Video-Bereich am weitesten verbreitete Koaxial-Steckverbindung. Die Farbcodierung ist Weiß für das Linke Audiosignal, Rot für das Rechte und Gelb für Video.

Cinemascope = Bildseitenverhältnis von 2.35:1. Wird sehr häufig bei Kinofilmen verwendet.

CPU = central processing unit. Das ist der Prozessor in PC's, z.B. AMD Athlon oder Intel Pentium.

CRT = Bildröhre, die in Monitoren und Röhrenprojektoren verwendet wird. hier wird eine Phosphorschicht, die in der Maske sitzt durch Elektronenstrahlen zum Leuchten gebracht. Röhrenprojektoren haben keine Maske, sondern je eine getrennte Röhre für die drei Grundfarben Rot, Grün und Blau. Der Elektronenstrahl wird mit Hochspannung um die 30'000 Volt! elektrostatisch abgelenkt, um die ganze Röhrenfläche bestreichen zu können.

Codefree = DVD-Player, der so umgebaut oder umprogrammiert wurde, dass er alle Ländercodes abspielen kann.

Composite-Video = Videosignal, dass das Helligkeits- und Farbsignal auf nur einem Pol überträgt. Dies führt zu Bildstörungen, wie den sogenannten Perlschnüren an aneinandergrenzenden Farbflächen. Zur Vermeidung dieser ist ein Kammfilter nötig. Zur Übertragung wird meist ein gelbes Cinch-Kabel verwendet. Es ist die am meisten verbreitete Analog-Videoverbindung, bietet aber auch die schlechteste Bildqualität. Wird auch als FBAS-Signal bezeichnet. Es ist die qualitativ schlechteste Videoverbindung.

D

DAVIS = Hersteller von DLP-Projektoren aus Norwegen. Der CinemaTen ist zurzeit für PC-DVD das beste Gerät. Die älteren XGA-Geräte sind wegen dem Tearing-Problem für PC-DVD nicht empfehlenswert. Neu ist, dass für den Davis DLX-650 eine Firmware herausgekommen, die das Tearing bei 60Hz in den Griff bekommen soll.

Davis ist leider in der Zwischenzeit Konkurs gegangen, die Geräte machen aber im Vergleich immer noch eine gute Figur.

Decoder = Spezialchip, der z.B. Audio- oder Videodaten entschlüsselt. DVD-Daten können auch rein softwaremäßig decodiert werden, dazu ist aber ein schneller PC nötig.

Deinterlace = Umwandeln eines Interlaced-Signals in ein Progressive-Signal. Wird oft als Entfernen des Zeilensprunges bezeichnet.

Dipollautsprecher = Lautsprecher, der den Schall nach zwei Seiten abstrahlt. Wird hauptsächlich bei Surroundlautsprechern verwendet, um eine diffuse Wiedergabe zu erreichen.

DLP = Digital Light Processing, Sammelbegriff für ganze Projektionseinheiten mit DMD-Technik. Projektoren mit dieser Technik bieten im Moment das beste Kontrastverhältnis bis ca. 3000:1. Geräte mit 3-Chip-Technik werden dank der hohen möglichen Lichtleistung  nach und nach auch in Kinos installiert.

DMA-Modus = Datentransfermodus, bei dem die Daten von den Festplatten, CD und DVD-Laufwerken ohne Prozessorauslastung direkt in den Arbeitsspeicher transferiert werden. Muss zur ruckelfreien DVD-Wiedergabe unbedingt aktiviert sein.

DMD = Digital Micromirror Device, Mikrospiegeleinheit, die je nach Auflösung aus ca. 1 Million Spiegelchen besteht, die durch Elektrostatik um +/- 10° geschwenkt werden können und eine fast unglaubliche Diagonale von ca. 18 Mikrometern haben. Durch die Auslenkung wird das Licht entweder durch das Objektiv oder auf einen Lichtabsorber gelenkt. Die Helligkeit wird durch die Impulsdauer reguliert. Wird derzeit nur von Texas Instruments hergestellt. Momentan werden die Strukturen auf 14 Mikrometer verkleinert, was noch kleinere Chips ermöglicht.

Dolby Digital = Digitaler Mehrkanalton mit maximal 5 Hauptkanälen und 1 Basskanal in Konkurrenz zu DTS. Ist momentan viel weiter verbreitet als DTS.

Dolby Surround = Mehrkanalton mit analoger Verschlüsselung. Bietet vorne L, R und Center sowie hinten einen Mono-Surround mit begrenztem Frequenzgang.

Downmix = Konvertieren von Dolby Digital oder DTS auf zwei Kanäle.

DTS = Digitaler Mehrkanalton mit maximal 5 Hauptkanälen und 1 Basskanal in Konkurrenz zu Dolby Digital. Tönt theoretisch besser als DolbyDigital wegen höherer möglicher Bitrate.

DVD = Scheibe in der Größe einer CD, aber mit viel höherer Speicherdichte. Die maximale Kapazität beträgt 17 GB gegenüber einer CD mit nur 650MB. Wird hauptsächlich zur Speicherung von Filmen als DVD Video verwendet. Neu ist die DVD Audio, die hochauflösende Musik mit bis zu 5.1 Kanälen speichert und in Konkurrenz zur SACD steht. bn

DVD Genie = Hackertool, das bei PC-DVD Playern den Ländercode austricksen und sonst noch diverse nützliche Einstellungen vornehmen kann.

D-VHS = Nachfolger von VHS. Verwendet die selben Kassetten, speichert die Daten aber Digital. Wird in Europa momentan eingeführt.

DVI = Digitale Schnittstelle zum Anschluss von Bildschirmen und Projektoren an PC-Grafikkarten. Wird früher oder später die analoge VGA-Schnittstelle ablösen.

E

Endstufe = Leistungsverstärker, der die von der Vorstufe angelieferten Signale auf die von den Lautsprechern benötigte Leistung verstärkt.

Euro-Scart = Andere Bezeichnung für die Scart-Buchse.

F

Farbrad = Rad mit 3 Filterscheiben in den Grundfarben Rot, Grün und Blau in DLP-Projektoren mit nur einem DMD-Chip. Dient dazu, die 3 Farben in so kurzer Zeit umzuschalten, dass die drei Farbkanäle nacheinander mit nur einem Chip verarbeitet werden können. In neueren  Geräten wird oft zusätzlich ein weißer Filter verwendet, um eine höhere Helligkeit zu erreichen.

FBAS = Andere Bezeichnung für Composite-Video

Firmware = Internes Steuerungsprogramm (Betriebssystem) bei einem Elektronik-Gerät, z.B. Projektor, DVD-Player.

G

Gain-Faktor = Verhältnis des projizierten zum zurückgeworfenen Licht. Je höher der Wert, desto heller das Bild. Sollte für Heimkino möglichst nicht über 1.5 liegen. Eine mattweiße Fläche hat ca. Faktor 1.0.

Graufilter = Aufschraubbarer Filter, der in verschiedenen Größen im Fotofachhandel erhältlich ist. Die Bezeichnung ND2 bedeutet, dass 1/2 der Lichtmenge durchgelassen wird, ND4 1/4 u.s.w. Damit lassen sich Projektoren tunen, deren Lichtleistung für die gewünschte Bildbreite zu hoch ist. Am meisten profitiert der Blacklevel vom Einsatz eines Filters. Da Projektoren leider meist kein Filtergewinde haben, hilft zur Befestigung oft nur ein Eigenbau. Ich habe aus Alu-Blech einen Halter hergestellt, der an der Wandkonsole angeschraubt ist.

H

Hardware-Decoder = Steckkarte zur hardwaremäßigen Decodierung von DVD's auf langsamen PC's. Verschlechtert meist die Bildqualität, da das Ausgangssignal der Grafikkarte mit einem Loopbackkabel in diese und erst von dort zum Monitor oder Projektor geleitet wird.

HDTV = High Definition Television (Hochauflösendes Fernsehen) wird derzeit hauptsächlich in den USA verwendet. Es gibt Varianten mit 720 progressiven und 1080 interlaced Zeilen.

Heatpipe = Kupferröhrchen mit wässriger Flüssigkeit und Kapillaren im Innern, das unter Vakuum steht. Es hat eine extrem gute Wärmeleitfähigkeit und braucht keine Pumpe. Wird zur Verbindung des Wärmeerzeugers (z.B. die CPU) mit dem Kühlkörper verwendet. Mein neuer HTPC ist damit ausgerüstet und kommt dadurch ohne Ventilatoren aus.

HTPC = Home Theatre PC, der mit DVD-Laufwerk, TV-Karte, Soundkarte usw. ausgestattet ist und als Signallieferant für einen Projektor dient. Wird auch als PC-DVD-Player bezeichnet.

I

Interlaced = Halbbildsystem, bei dem immer abwechselnd die geraden und die ungeraden Zeilen der Reihe nach angezeigt werden. Führt zu Bildstörungen wie Zeilenflimmern.

J

Jitter = Gleichlaufschwankung,  z.B. bei einem Videorekorder die Schwankung der Bandgeschwindigkeit.

K

Kammfilter = Analoge, ziemlich aufwendige Filterschaltung zur sauberen Trennung von Farb- und Helligkeitssignalen. Wird leider oft eingespart.

Kontrastverhältnis = Helligkeitsverhältnis zwischen einer weißen und schwarzen Fläche eines Testbildes. Zum Erreichen eines plastischen Bildes sollte es mindestens 200:1 betragen. LCD-Geräte scheitern hier meistens.

Konvergenz = Deckungsgenauigkeit der drei Grundfarben Rot, Grün und Blau bei einem Anzeigegerät. Ist vor allem bei Röhrenprojektoren heikel, da die Farben aus drei getrennten Objektiven kommen und sich auf der Leinwand genau decken müssen. Bei Projektoren mit mehr als 1 Panel müssen die Panels über den Strahlengang der Optik bei der Produktion genau zur Deckung gebracht werden. 1-Chip-DLP-Geräte kennen dieses Problem nicht, da alle 3 Grundfarben durch das selbe Panel gesteuert werden.

L

Laserdisc = Vorgänger der DVD in der Größe einer Langspielplatte aber schlechterer Bildqualität.

Layer = Schicht. DVD's können aus bis zu vier Layern bestehen. Es gibt einseitige ein- und zweischichtige sowie zweiseitige ein- und zweischichtige. Die zweiseitige Variante muss wie eine Laserdisc gewendet werden. Die Zweischichtige hat eine halbdurchlässige obere Schicht, damit der Laser sie durchleuchten kann, wenn er auf die Untere fokussiert. Abgetastet wird zuerst oben von Innen nach Außen und dann unten von Außen nach Innen, damit der Unterbruch in der Datenübertragung möglichst kurz ist. Viele auch neueste Player schaffen aber den Layerwechsel trotzdem nicht ohne Aussetzer, da die Hersteller frecher Weise beim Pufferspeicher sparen.

Ländercode = Ärgerliche Aufteilung des Weltmarktes in  Regionen bei der DVD. Die USA und Kanada haben z.B. Code 1 und Mitteleuropa und Japan Code 2. Es gibt noch weitere Codes bis 6, die aber für uns nicht interessant sind. Die verschieden codierten Discs laufen nur auf einem Player, der den richtigen Code eingebaut hat. Wahre Fans knacken natürlich ihre Player, so dass sie alle Codes akzeptieren. Bei PC-DVD ist das Problem eigentlich keines, da im Internet diverse Hackerprogramme kursieren.

LCD = Liquid Crystal Display, Flüssigkristalldisplay, das zur Lichtregulierung in LCD-Projektoren und Flat-Panels verwendet wird.

Leinwand = Weiße Fläche oder Tuch, das das Licht des Projektors reflektiert. Ist mit verschiedenem Reflektionsverhalten (Gain-Faktor) erhältlich.

Linedoubler = Videoprozessor, der aus dem Interlaced-Signal ein Progressive-Signal berechnet. Je nach Verfahren und Ausstattung sind extreme Preis- und Leistungsunterschiede möglich. Bei LCD- und DLP-Projektoren ist immer ein - meist leider lausiger - Videoprozessor eingebaut, da diese Techniken nur mit Progressive-Signalen zurechtkommen.

M

Motion Compensation = PC-Grafikkarte mit hardwaremäßigen DVD-Entschlüsselungs-Routinen.

N

NTSC = Amerikanisches TV-System mit 59.940 Halbbildern pro Sekunde und 480 Zeilen.

O

On Screen Display = Statusanzeige oder Bedienmenu z.B. eines Heimkinoverstärkers, das auf dem angeschlossenen TV oder Projektor angezeigt wird.

P

PAL = Europäisches Fernsehsystem mit 50 Halbbildern pro Sekunde und 576 Zeilen.

PC-DVD = PC, der zum Abspielen von DVD's verwendet wird. Die Bildqualität ist bei guter Konfiguration wesentlich besser als bei einem normalen DVD-Player. Wird auch als HTPC bezeichnet.

Progressive = Vollbildsystem, bei dem alle Zeilen der Reihe nach angezeigt werden. Wird bei PC-Monitoren und neuerdings bei DVD-Playern verwendet.

Pixel = Einzelner Bildpunkt. Bei einem LCD-Display ein Lichtventil und bei DLP ein Mikrospiegel. Bei einer Röhre gibt es keine Pixel, dort ist das Bild aus Zeilen aufgebaut. Um ein Maß für die Auflösung zu erhalten, wird aber trotzdem von Pixel gesprochen.

Powerstrip = Programm, dass die ganz genaue Kontrolle über die Bildwiederholrate und vieles mehr zulässt. Für PAL muss 50.000Hz und für NTSC 59.94Hz eingestellt werden, damit die Wiedergabe ruckelfrei ist.

Q

Quelle = Signallieferant, z.B. DVD-Player, Videorecorder.

R

Receiver = Vollverstärker, der zusätzlich ein Radioempfangsteil eingebaut hat.

Regenbogeneffekt = Bildstörung bei DLP-Projektoren mit Farbrad. Ist manchmal bei dunklen Bildern mit hellen Stellen am Helligkeitsübergang zu sehen. Stört eigentlich sehr selten, so dass es zu Vernachlässigen ist.

RGB = Bildsignal, das in der Profitechnik und bei PC's als progressive- und in europäischen Consumer-Geräten als interlaced-Signal via SCART-Buchse verwendet wird. Die Farbauszüge Rot, Grün und Blau werden getrennt übertragen.

RS-232 = Serielle Schnittstelle zum Datenaustausch. Kommt ursprünglich aus dem PC-Bereich. Seriell bedeutet, dass die Bits telegrammartig nacheinander auf der selben Leitung  übertragen werden.

S

SACD = Super Audio CD, hochauflösende CD mit bis zu 5.1 Kanälen. Die Discs sind meist zweischichtig mit einer CD- und einer SACD-Schicht, so dass sie mit reduzierter Qualität auch auf einem normalen CD-Player abgespielt werden können. Steht in Konkurrenz zur DVD Audio.

SCART = Europäische Buchse, die Audio, Composite-Video, S-Video und RGB-Signale beinhaltet.

SDI = Digitale Schnittstelle mit einer BNC-Buchse zur Bildübertragung in der Profi-Bildtechnik. Kann mittlerweile in DVD-Player als Zusatzplatine nachgerüstet werden. Im Zusammenspiel mit DVI kann damit die digitale Kette von der DVD zum Projektor komplettiert werden. Somit wird die bestmögliche Bildqualität erreicht.

SECAM = Französisches TV-System, verwendet ein anderes Farbsystem als PAL.

16:9-Umschaltung = Funktion, die die Zeilen einer Bildröhre näher zusammenrückt, um ein anamorphes Bild wieder in die richtigen Proportionen zu entzerren. Bei LCD- und DLP-Geräten muss diese Entzerrung durch Interpolation errechnet werden, da die Pixelmatrix fest ist.

Software-DVD-Player = PC-Programm zum Entschlüsseln und Anzeigen von DVD-Inhalten. Setzt einen schnellen PC mit mindestens 500 MHz und eine Grafikkarte mit Motion Compensation voraus, wenn das Bild wirklich ruckelfrei sein soll.

Soundkarte = Steckkarte für den PC, die Ein- und Ausgänge für Audiosignale hat. Für Home Cinema ist ein Modell mit SPDIF-Ausgang für Dolby Digital und DTS-Ausgabe auf einem Mehrkanalverstärker zu empfehlen.

SPDIF = Sony-Philips-Digital-Interface, genormte Digitalschnittstelle. Es gibt eine elektrische Variante mit 75 Ohm-Koaxkabel und eine optische mit Glasfaserkabel.

Subwoofer = Basslautsprecher, der nur zur Wiedergabe von tiefen Frequenzen von ca. 20 - 100 Hertz dient.

SVGA = Bildschirmauflösung von 800 x 600 Pixel Progressive.

S-Video = Videosignal, bei dem Helligkeit und Farbe auf zwei Polen getrennt übertragen werden.

S-VHS = Verbesserte Variante von VHS, die Helligkeit und Farbe auf dem Band getrennt speichert, aber nach wie vor analog funktioniert.

SXGA = Bildschirmauflösung von 1280 x 1024 Pixel Progressive.

Sync-Stripper = Wandler, der das im Composite-Videosignal enthaltene Synchronisationssignal in eine für die VGA-Norm verständliche Form umsetzt. Wird zum Anschluss eines DVD-Players mittels RGB über die Scart-Buchse an die VGA-Buchse an einen Projektor verwendet. Funktioniert leider nicht mit jedem Projektor. 

T

Tearing = Zerrissenes und ruckelndes Bild bei Kameraschwenks. Diese Schwäche haben leider viele XGA- Projektoren, die hauptsächlich für PC-Präsentationen konstruiert wurden.

THX = Fragwürdige Zertifizierungsnorm für hochwertige Kinokomponenten. Am meisten nutzt diese sicher Lucasfilm durch die Lizenzeinnahmen.

Trapezkorrektur = Korrektur, die ein Bild, das oben und unten nicht gleich breit ist, wenn der Projektor nicht ganz horizontal steht, vermeidet. Funktioniert bei älteren 1-Chip-LCD-Geräten mechanisch durch Neigung des Panels. Bei 3-Chip-LCD ist keine Panelneigung möglich, also kann das Bild nur elektronisch entzerrt werden, was aber oft unschöne Artefakte hervorruft. Die einzigrichtige Lösung ist immer noch die horizontale Aufstellung.

TV-Karte = Steckkarte für den PC, die den Empfang von analogen TV-Sendern ermöglicht. Hat oft auch nützliche Composite- und S-Video-Eingänge. Wird im Zusammenhang mit dTV als Linedoubler interessant.

U

UXGA = Bildschirmauflösung von 1600 x 1200 Pixel Progressive.

V

VGA = Bildschirmauflösung von 640 x 480 Pixel Progressive. Die Monitorbuchse an der Grafikkarte wird auch als VGA-Buchse bezeichnet, obschon darüber auch höhere Auflösungen übertragbar sind.

VHS = Video Home System, veraltetes aber sehr weit verbreitetes Video Aufnahme- und Wiedergabesystem von JVC aus den 70er Jahren. Funktioniert analog.

Vollverstärker = Verstärker, der die Vorstufe und Endstufe in einem Gehäuse vereinigt.

Vorstufe = Vorverstärker, der für Klang- und Lautstärkeregelung, Pegelanpassung, Decodierung und als Quellenumschalter dient.

W

Widescreen = Breitbild

Windowboxing = Einpassen eines 4:3-Bildes in eine 16:9-Leinwand mit einem schwarzen Streifen links und rechts.

X

XGA = Bildschirmauflösung von 1024 x 786 Pixel Progressive.

Y

YUV = Videokomponentensignal, das aus Helligkeit und zwei Farbauszügen besteht. Wird vor allem in den USA anstelle von RGB verwendet. Auf einer DVD ist das Bild in diesem Format abgespeichert. Zur Übertragung sind drei Pole nötig.

YXY = Programm zur Formatverwaltung bei PC-DVD-Playern.

Z

Zeilenflimmern = durch Interlaced-Bildaufbau verursachtes auf- und abspringen um 1 Zeile feiner Linien und Kanten.