Wissenswertes zu Leinwänden
Die Leinwand ist für die Bildqualität fast genauso wichtig wie der
Projektor. Die Aufgabe der Projektionswand ist es, die visuellen Informationen
in unbeeinträchtigter Bildqualität wiederzugeben und das projizierte Licht in
Richtung Publikum zu verteilen.
Für einen permanenten Vorführraum sollte eine Projektionswand für Wand- oder
Deckenmontage gewählt werden (Motorleinwand/ Kurbelleinwand/ Rolloleinwand).
Wenn in verschiedenen Räumen projiziert werden soll, ist eine mobile
Projektionswand die richtige Wahl.
Für Daten-, Video- und Breitbandvideoprojektoren eignet sich ein 4:3 und 16:9
Format. Für den Heimkinobereich empfiehlt sich eine 16:9 Leinwand mit schwarzem
Rand, welcher den Kontrast noch erhöht und das Kinofeeling ins Wohnzimmer
bringt.
Verschiedene Leinwandausführungen:
| Motorleinwand | komfortabelste Ausführung |
| Kurbelleinwand | etwas Handarbeit |
| Rahmenleinwand | für Heimkino in separaten Räumen gute Lösung, da das Tuch gut gespannt ist |
| Rollenleinwand | günstigste Variante |
Die Richtige Größe der Projektionswand lässt
sich anhand der folgenden Formel ermitteln:
| 1. | Die Höhe sollte mindestens ein Sechstel der Entfernung von der Projektionswand zum am weitesten entfernten Betrachter, bzw. der Raumtiefe betragen |
| 2. | Die Projektionswandbreite ergibt sich aus dem Format des projizierten Bildes |
| 3. | Der untere Rand der Projektionswand ist in einer Richthöhe von ca. 90-120 cm über dem Boden anzuordnen |